Hört endlich auf, im Dezember Jobs zu posten!

Shownotes

In dieser Solofolge der Recruiting Basics diskutieren Artur und Stefan, warum es oft wenig Sinn macht, kurz vor Weihnachten noch schnell Stellenanzeigen zu posten. Die beiden beleuchten das Phänomen aus verschiedenen Perspektiven, werfen einen Blick auf Daten und teilen praxisnahe Tipps, wie man das Recruiting zur Jahreswende sinnvoller gestalten kann.

Außerdem sprechen sie darüber, wie wichtig Erwartungsmanagement und eine durchdachte Timeline sind, um Frust auf Bewerbendenseite zu vermeiden.

Kernaussagen:

  • Stellenanzeigen vor Weihnachten verpuffen oft wirkungslos: Zwischen Weihnachten und Neujahr haben die meisten Menschen den Kopf nicht bei beruflichen Veränderungen, sondern bei Familie und Urlaub. Das zeigt sich auch in statistisch niedrigen Bewerbungszahlen.
  • Das Budget-Argument ist kein Recruiting-Argument: Viele Unternehmen drängen darauf, Stellenanzeigen noch vor Jahresende zu posten, um Budgetvorgaben zu erfüllen. Doch diese Praxis führt selten zu strategisch sinnvollen Besetzungen.
  • Ohne Planung verpufft der erste Eindruck: Wenn zwischen Stellenposting und den ersten Bewerbergesprächen zu viel Zeit vergeht, schwindet das Interesse der Bewerbenden. Eine klare Timeline und schnelle Reaktionen sind entscheidend.
  • Offene Gespräche mit Fachbereichen helfen: Recruiter sollten Fachbereiche ehrlich fragen, ob sie in den ersten Wochen des neuen Jahres Kapazitäten für Bewerbermanagement und Interviews haben. Häufig erden solche Gespräche unrealistische Erwartungen.
  • Prozesse von hinten aufrollen: Recruiting-Teams sollten den Ablauf von Bewerbung bis Einstellung rückwärts planen. So wird sichergestellt, dass nicht nur Stellenanzeigen rechtzeitig geschaltet, sondern auch Interviews und Entscheidungen gut getimt sind.

Links Artur und Stefan:

Artur https://bit.ly/Artur_Reich

Stefan https://www.linkedin.com/in/sberndt/

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.